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Abhörsicher kommunizieren mit DECT-Telefonen
In der Berichterstattung der vergangenen Wochen hat folgende Schlagzeile zu großer öffentlicher Aufmerksamkeit geführt: "DECT-Telefone sind nicht abhörsicher"!
So soll es Hackern gelungen sein, mittels handelsüblicher Computerhardware Gespräche von DECT-Telefonen abzuhören. Tatsache ist jedoch, dass dieser "Lauschangriff" in der gezeigten Weise nur bei unverschlüsselten Telefonaten möglich ist, die über DECT-Telefone mit geringen oder deaktivierten Sicherheitsmerkmalen geführt werden. Stellungnahme der Siemens AG:
DECT bietet verschiedene Sicherheitsoptionen und es ist verständlich, dass z.B. ein Babyfon Hersteller nicht die hohen Sicherheitsanforderungen implementiert, wie ein Hersteller von Kommunikationssystemen für Unternehmen. Geknackt wurden bislang nicht oder nur gering verschlüsselte single cell DECT Systeme für den Heimbereich. Die Verschlüsselungen von HiPath Cordless sind deutlich komplexer.
Eine Übertragbarkeit auf multi cell Systeme für Unternehmen mit komplexeren Sicherungen ist nur (medienwirksame) Spekulation, und aus unserer derzeitigen Sicht nicht möglich. Die bisherigen Meldungen lassen daher noch kein größeres Risiko für die von SEN angebotenen DECT Lösungen in Unternehmen erkennen. SEN wird dieses Thema und neue Erkenntnisse bezüglich DECT Sicherheit proaktiv verfolgen. Im Fall einer signifikanten Änderung der Risikoeinschätzung werden wir unsere Kunden zeitnah informieren.
Sollte darüber hinaus eine besondere Situation weitere Maßnahmen erfordern (z.B. Reduktion der Abstrahlung von DECT in das Umland des Firmengeländes), können unsere Kunden uns individuell ansprechen und mit uns eine individuelle Abwehrstrategie erarbeiten.
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